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Preußische Ostbahn


von Berlin bis Königsberg - 600km Strecke (alle Strecken, im Jahre 1880 ca.2200km !)


Datum:  Bahn:  was:   
DatumWas
05.11.1849Gründung der Königlichen Direction der Ostbahn zu Bromberg
07.1851auf der Ostbahn fahren täglich zwei Züge in jede Richtung
26.07.185123:00 Stettiner Bahnhof, Abfahrt des ersten öffentlichen Personenzuges
27.07.1851Inbetriebnahme der Strecke von Kreuz-Schneidemühl-Nakel-Bromberg 145,44km
27.07.185102:30 Bromberg, Abfahrt des ersten öffentlichen Personenzuges
06.08.1852Inbetriebnahme der Strecke von Bromberg-Laskowitz-Dirschau-Danzig 161,46km
19.10.1852Inbetriebnahme der Strecke von Marienburg-Elbing-Braunsberg (Inselbetrieb) 83,75km
08.07.1853Ankunft der Lok "Memel" mit einem Packwagen in Königsberg
12.10.1857Inbetriebnahme der Strecke von Kreuz-Küstrin-Frankfurt (Oder) 133,34km Küstrin-Landsberg-Kreuz 104,77km (Umweg über Stettin entfällt)
12.10.1857Inbetriebnahme der Strecke von Dirschau-Marienburg Weichsel und Nogat Brücken 17,49km
06.06.1860Inbetriebnahme der Strecke von Königsberg-Insterburg-Gumbinnen-StallupÖnen (ruß. Grenze) 141,95km
15.08.1860Inbetriebnahme der Strecke von Stallupönen-Eydkuhnen Weichsel und Nogat Brücken (Reichsgrenze) 11,11km - Der Vorschlag ein zweites Gleis bis Kowno normalspurig zu bauen wurde abgelehnt, alle EG-Gebäude wurden im gleichen Stil errichtet.
1862Eröffnung Thorn - Alexandrowo (russ. Grenze) dt. Grenzbahnhof Otlotschin
01.10.1866Inbetriebnahme der Strecke von Gusow-Werbig-Küstrin-Kietz 17,52km
01.10.1867Inbetriebnahme der Strecke von Berlin Ostbhf. Nach Gusow 63,47km, damit war die Strecke von Berlin nach Königsberg fertiggestellt Gesamtlänge: 623km (auf Grund der preußischen Finanzlage, als letztes Teilstück)
26.08.1869Berlin Kaulsdorf erhält einen Bahnhof an der Ostbahn
16.01.1871Abk. Schneidemühl-Dirschau: Preußisch Stargard-Dirschau
16.01.1871Abk. Schneidemühl-Dirschau: Schneidemühl-Flatow
15.11.1871Abk. Schneidemühl-Dirschau: Flatow-Firchau-Konitz
1872-1874Bahnhof Cüstrin-Vorstadt wird gebaut (später Küstrin Neustadt)
18.05.1872zweigleisiger Ausbau der Strecke Elbing-Königsberg-Eydtkuhnen
15.04.1873Abk. Schneidemühl-Dirschau: Hochstüblau-Preußisch Stargard
15.08.1873Abk. Schneidemühl-Dirschau: Konitz-Hochstüblau
01.11.1874Rehfelde - Bahnstation wird eröffnet
01.09.1879Eröffnung des Rangierbf. Lichtenberg-Friedrichsfelde mit Verbindungskurven zur Ringbahn
01.04.1880Gründung der Königlichen Eisenbahn-Direction zu Bromberg in der KPEV (ca. 2200km Ostbahnstrecke)
01.04.1880Gründung der KPEV
1881Eröffnung als Lichtenberg (Friedrichsfelde)
1881Bf. Kaulsdorf (Ostbahn) wird erweitert
15.05.1882Schließung des Ostbahnhofs in Berlin für den Personenverk. Abfertigung der Fern- und Vorortzüge im Schlesischen Bf. überleitung auf die Stadtbahn, Inbetriebn. von Verbindungsgleisen zw. Beiden Bahnen am Bf. Stralau-Rummelsburg
10.11.1882neuer Name Lichtenberg-Friedrichsfelde
15.11.1882KED Bromberg führt ermäßigte Tarife zwischen Berlin Stadtbahn und Fredersdorf ein
1883/1884Einführung von Vorortzügen bis Dahmsdorf Müncheberg
01.08.1885Berlin Biesdorf erhält einen Bahnhof an der Ostbahn
01.10.1891Ein besonderer Vororttarifes zwischen Berlin und Strausberg wird eingeführt
01.04.1895Aufteilung der Ostbahn in KED Berlin Bromberg Danzig und neu: Königsberg
01.04.1895Gründung der KED Königsberg
29.01.1901Inbetriebnahme einer neuen, bei Rummelsburg niveaufrei von der Schlesischen Bahn abzweigenden Verbindungsstrecke nach Kaulsdorf an der Ostbahn (VnK), Stilllegung der bisherigen Gleisverbindung bei Stralau-Rummelsburg
01.03.1901Der gesamte Personenfern- und ab 1903 auch des Vorortverkehr auf der Ostbahn Richtung Strausberg erfolgt über die neue VnK - Strecke unter Umgehung des Bf. Lichtenberg-Friedrichsfelde
18.04.1903Lichtenberg erhält einen Vorortbahnsteig
01.10.1903Verlängerung der Stadtbahngleise von Stralau-Rummelsburg bis Lichtenberg-Friedrichsfelde.In Lichtenberg-Friedrichsfelde Eimündung in die Ostbahngleise. Zuege der Stadtbahn uebernehmen den Verkehr des Abschn. Lichtenberg-Friedrichsfelde-Kaulsdorf
01.07.1907Inbetriebnahme der Eisenbahn- Haupt- Werkstatt Schneidemühl
03.09.1907Unfall: nahe des späteren Haltepunktes Herrensee - der Zug aus Insterburg entgleist nach 23 Uhr und stürzt teilweise um. Die Ursache war ein Attentat - eine mutwillig gelöste Schiene.
1908Rehfelde: neues EG wird eröffnet
1908 abEinsatz von Akku-Triebwagen in der KED Königsberg
08.1908In Müncheberg fährt eine Rangierlok dem einfahrenden Personenzug in die Flanke. Bei diesem Unfall durch menschliches Versagen stürzen beide Lokomotiven um, Wagen werden beschädigt und es sind sieben Verletzte zu beklagen.
1912 abBeginn des Umbaus der Königsberger Bahnanlagen
18.01.1913Luftschiff SL 1 stürzt über Mahlsdorf ab
10.01.1920Versailler Vertrag: in Polen und Danzig gelegene Strecken gehen zur Polnischen Staatsbahn PKP (restliche in Ostpreußen zur RBD Königsberg und Strecken der KED Bromberg nach Berlin Charlottenburg)
1923 abStrecken der KED Bromberg kommen zur RBD Osten (Frankfurt (Oder)) Berliner Strecken zur RBD Berlin
1923-1926Umbau der Oderbrücke in Küstrin (drei Brücken)
1926Küstrin Alsstadt erhält ein neues Empfangsgebäude
06.11.1928Eröffnung des elektrischen S-Bahnbetriebes zwischen Schlesischer Bf. Und Kaulsdorf 11,07km
06.11.1928in Lichtenberg wird der elektr. S-Bahnbetrieb eröffnet
26.11.1928Eröffnung des elektrischen S-Bahnbetriebes zwischen Stralau-Rummelsburg und Kaulsdorf auf den Ostbahngleisen.
01.02.1929Eröffnunf des Variete im ehem. Küstriner Bahnhof
12.09.1929Eröffnung des neuen KÖnigsberger Hauptbahnhofes
15.12.1930Verlängerung des elektrischen S-Bahnbetriebes von Kaulsdorf bis Mahlsdorf auf neuen eigenständigen Gleisen
1936Der Ort an der Bahnstation Kreuz erhält offiziellen den Namen Kreuz (Ostbahn)
07.02.1936PKP verweigert die Durchführung des Korridorverkehrs da das Deutsche Reich die Forderungen nicht erfüllt
15.05.1936Wiederaufnahme des Korridorverkehrs
15.05.1938Lichtenberg: Bf. wird in Berlin-Lichtenberg umbenannt
03.07.1941Inbetriebnahme besonderer Gütergleise zwischen Lichtenberg und Kaulsdorf. S-Bahn und GÜterverkehr sind getrennt.
18.01.1944Unfall in Dahmsdorf Müncheberg: Schnellzug aus Küstrin fährt auf stehenden Zug auf. 56 Tote und 159 Verletzte
01.08.1944Inbetriebnahme besonderer Vorortgleise zwischen Mahlsdorf und Strausberg (nicht elektr.)
01.09.1944Schließung des Varietes im ehem. Küstriner Bahnhof
1945Berlin - Küstrin (Kietz) und Frankfurt (Oder) Küstrin (Kietz) kommen zur Reichsbahn (RBD-Berlin)
1945die größten Teile der Ostbahn unterstehen der Polnischen Staatsbahn PKP
1945eigene Bahnverwaltung Kaliningrad
1945in Küstrin werden die zerstörten Brücken wiederaufgebaut (Teile der Brücken aus Karnin (Usedom) verwendet)
1945 AprilEinstellung des Eisenbahnbetriebes auf der Ostbahn im Berliner Raum
1945 nachReparationsleistung: Demontage des 2. Ferngleises zwischen Friedrichsfelde Ost und Trebnitz
22.01.1945letzter Reichsbahnzug von Berlin nach Königsberg
31.01.1945letzter Personenzug von Landsberg Richtung Westen
31.07.1945Wiederaufnahme des Betriebes zwischen Ostkreuz und Mahlsdorf (60min Takt)
11.08.1945Wiederaufnahme des Betriebes zwischen Ostkreuz-Lichtenberg (15min Takt) und Lichtenberg-Mahlsdorf (30min Takt)
02.11.1945Das nördliche Ostpreußen wird unter sowjetische Verwaltung gestellt
05.11.1945Wiederaufnahme des Betriebes zwischen Ostkreuz und Schlesischer Bf. (20min Takt)
15.11.1945Wiederaufnahme des Betriebes zwischen Ostkreuz und Mahlsdorf (zweigl. 20min Takt)
23.12.1946Fertigstellung der S-Bahn auf den Vorortgleisen zwischen Mahlsdorf und Hoppegarten, jedoch keine Stromversorgung
07.03.1947Eröffnung des elektrischen S-Bahnbetriebes auf den Vorortgleisen zwischen Mahlsdorf und Hoppegarten 4,29km
1948-1949EG Küstrin-Kietz wird nach Zerstörung auf den Fundmenten des alten Gebäudes wiederaufgebaut
1948-1991in Kaliningrad (rußisch) Verwaltung durch SZD -Baltische Eisenbahn (Riga)
20.02.1948Unfall in Fredersdorf bei dem ein Rangierer tödlich verletzt wird
01.09.1948Eröffnung des elektrischen S-Bahnbetriebes auf den Vorortgleisen von Hoppegarten bis Fredersdorf 6,1km
31.10.1948Eröffnung des elektrischen S-Bahnbetriebes bis Strausberg 4,93km (Strausberg ist militärich von Bedeutung)
12.12.1949Ende des Personenverkehrs zwischen Berlin Wriezener Bf. und Berlin Lichtenberg (Wriezener Bahn fährt ab Lichtenberg)
01.12.1950Umbenennung des Schlesischen Bf. in Ostbahnhof
05.10.1952Ausbau des Bf. Lichtenberg zum Fernbahnhof
05.10.1952in Lichtenberg wird ein weiterer Fernbahnsteig eröffnet
02.08.1953Inbetriebnahme der Strecke von Braunsberg-Koppelbude-Königsberg 61,92km
1955Ausbau von Kietz zum Grenzbahnhof
01.01.1955Eröffnung der Zweigbahn Strausberg - Strausberg Nord
1958in Kostrzyn (Küstrin) wird die Zellulose und Papierfabrik wiedereröffnet (Gleisanschluß)
1960er EndeBeginn der Arbeiten am Biesdorfer Kreuz, Kreuzungsfreier Abzweig nach Marzahn
1975Weiterer Ausbau des Bf. Lichtenberg. Verlegung zusätzlicher Ferngleise zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde. Anschluß an den Berliner Außenring
1975Lichtenberg wird ausgebaut
1976-1981Lichtenberg wird umfangreich umgebaut
30.12.1976Anschluß Friedrichsfelde Ost - Marzahn, zunächst eingleisig
21.03.1980Fertigstellung des seit 1968 etappenweise in Betrieb genommenen ''Biesdorfer Kreuzes'' am Berliner Außenring. Teilweise Verschwenkung der S-Bahn- und Ferngleise der Ostbahn
15.12.1982in Lichtenberg wird das neue Empfangsgebäude eingeweiht
30.09.1984D634 eröffnet in Berlin Lichtenberg den elektrischen Zugbetrieb, bespannt mit BR 211 040
15.12.1984Elektrifizierung der Ferngleise vom Bf. Lichtenberg bis zum Biesdorfer Kreuz sowie der Anschlußkurven zur Ringbahn
15.12.1987Umbenennung des Ostbahnhofs in Hauptbahnhof
01.07.1989Eröffnung des Bf. Wuhletal, S-Bahn und U-Bahn zwischen Biesdorf und Kaulsdorf
1991 abwieder eigene Bahndirektion in Kaliningrad
15.05.1991auf der Oderinsel Küstrin verlassen die letzten sowjetischen Soldaten den Stützpunkt
03.10.1991Kietz wird zurückbenannt in Küstrin-Kietz
04.05.1992wieder grenzüberschreitenden Personenverkehr über die Oder (Küstrin-Kietz - Kostrzyn)
30.05.1992Manfred Stolpe eröffnet als Ministerpräsident des Landes Brandenburg feierlich den grenzüberschreitenden Personenzugverkehr (nach 47 Jahren)
1993Von polnisch-russischer Grenze bis Königsberg werden mit deutscher Hilfe 47km Strecke erneuert. Das Normalspurgleis wird von Dscherschinskaja nach Königsberg verlängert.
22.05.1993Einweihung der Strecke mit drei Sonderzügen (01 1066 -Karlsruhe...) Königsberg EXPRESS verkehrte wöchentlich!! Bis 2000 wieder eingestellt.
08-09.06.1996Personenzüge halten ausnahmsweise in Küstrin Altstadt
04-05.10.1997Sonderzüge 130 Jahre Ostbahn (Lichtenberg - Kostrzyn)
23.05.1998RÜckbenennung des Hauptbahnhofs in Ostbahnhof
16.04.2000Betriebsstelle Rotes Luch wird aufgegeben
05.08.2002in Müncheberg Mark wird das Gleis 1 vom Netz getrennt (eine BUS-Spur soll an den Bahnsteig) - nie realisiert
08.2004VBB macht Ausschreibung zum Verkehr auf der RB26 (den letztendlich die NEB gewinnt)
10.12.2004Bahnhof Golzow in einen Haltepunkt umgewandelt
18.12.2004Abschiedsfahrt der Baureihe 624 nach Thale (in Zukunft BR 628)
16.06.2005in Müncheberg wird nach fünf Jahren Pause der nordöstlich des Bahnhofs liegende Gleisanschluß wieder bedient. Die Firma TSU ist hier ansäßig
07.2005Niederbarnimer Eisenbahn gewinnt die Außchreibung des VBB für die RB26 Berlin Lichtenberg - Kostryn.
22.06.2006Presentationsfahrt der Niederbarnimer Eisenbahn zur bevorstehenden übernahme der Verkehrsleistung auf der RB 26 zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember
bis .07.2006 08Bauarbeiten am Bahngrenzübergang in Frankfurt(Oder) führen zur Umleitung der internat. Züge über die Ostbahn.Die Züge Berlin - Warschau halten am Bahnhof Müncheberg/Mark !
04.11.2006ESTW Bahnhof Küstrin-Kietz geht in Betrieb
04.11.2006Stilllegung der Stellwerke in Gorgast